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Trolleybus 11

Trolleybus 11

Location

Weidenstraße 10 Solingen Germany 42655


About Business

Facebook page giving news about former Gent trolleybus 11 - Facebook pagina met infos over ex-Gentse trolleybus 11 - Page Facebook d'information sur l'ex-trolleybus gantois N° 11

Am 25. März 1989 trat der Obus Nr 11 erstmalig in den Dienst der Stadt Gent und verkehrte auf der Linie 3 (Gentbrugge DC – Mariakerke PTT) für ungefähr 20 Jahre. Diese Linie ist eine der meist frequentierten Linien der Provinz Ostflandern.
Das offizielle Datum für das Ende des Betriebs des Genter Obus ist der 14. Juni 2009, aber seit dem Winter 2008 wurden die Obusse, bedingt durch Bauarbeiten in der Innenstadt von Gent, durch Dieselbusse ersetzt. Hier zeichnete sich bereits ab, dass die Obusse nicht mehr wieder kommen würden. Im Juni 2009 wurden dann die Obusse definitiv durch Hybridbusse (Van Hool new AG300H) ersetzt. Der Obus 7411 (So die offizielle Bezeichnung des Fahrzeugs im Nummernschema der flämischen Gesellschaft De Lijn) ist seit 2009 Eigentum eines Privatsammlers. Obus 7411, mit seiner unverwechselbaren und typisch Belgischen „Intercity-Front“, gehört zu der ersten Reihe von 20 Obussen die von Van Hool und ACEC gemeinsam gebaut wurden. Die Genter Obuslinie wurde angedacht, die Geschicklichkeit des belgischen Gewerbes zur Geltung zu bringen, und sollte als Schaufenster für den Export fungieren.
Während dieser 20 Betriebsjahre haben große Straßenbauten eine Vielzahl Unterbrechungen der Obus-Benutzung hervorgerufen. Die längste Unterbrechung war von April 2004 bis Oktober 2005. Schon damals war die Rückkehr der Obusse unsicher, und schon zu diesem Zeitpunkt dachte der jetzige Eigentümer an den Ankauf des Fahrzeugs.
Schließlich haben die Obusse den Dienst wieder aufgenommen, und das Projekt, (Den Ankauf und die Erhaltung des Fahrzeugs) wurde erst mal verworfen.
In Januar 2008 verkündete der Verwaltungsrat von De Lijn seine Entscheidung, die Obusse durch Hybridbusse zu ersetzen. Es war Zeit, das Projekt, einen Genter Obus zu erwerben, wieder auf zu nehmen. Im April 2009 wurde eine Vereinbarung zwischen dem Privatsammler und der Gesellschaft De Lijn abgeschlossen.
Der Sammler hatte sogar die Möglichkeit, den Obus, den er haben wollte, auszuwählen. Einige Arbeiter der De Lijn Gesellschaft wussten immer einen guten Rat, und so wurde Obus 7411 aus zwei Gründen gewählt:
1. Das Fahrzeug war in einem sehr guten mechanischen und
elektrischen Zustand (das Fahrgestell war ebenso in einem
guten Zustand) und
2. das Fahrzeug wurde für die Abschiedszeremonie am 14.
Juni 2009 neu lackiert.
Bei dieser Gelegenheit hat Obus Nr 11, zusammen mit Obus Nr 08, die Linie 3 nochmals befahren. Die Erhaltung von Obus 08 war inzwischen von einem flämischen Verein für die Erhaltung von Autobussen und Straßenbahnen (META) beschlossen worden.
Obus Nr 08 wurde in die ursprüngliche blaue Farbgebung zurück lackiert. Am Ende hatten wir zwei Genter Obusse, jeder in einer der beiden spezifischen Farbgebungen. Der blaue Obus Nr. 08 verbleibt in Gent, und der weiß-graue Obus Nr. 11 ist nun in Lüttich, die Geburtsstadt des gegenwärtigen Eigentümers. Die Stadt Lüttich betrieb übrigens ein beträchtliches Netz von Trolleybussen zwischen 1930 und 1971. Obwohl die Obusse nie mehr durch Gent verkehren sind die meisten Oberleitungen der Linie erhalten geblieben. Dies ermöglicht dann und wann eine Wiederbelebung des Verkehrs in Form von Sonderfahrten für Liebhaber der Oberleitungsbusse.
Die Obusse Nr. 08 und Nr. 11 fuhren so gemeinsam – unter 600 V – Ende August und Anfang September 2011 nochmals auf Sonderfahrt.
In Lüttich fährt Obus Nr. 11 durchschnittlich einmal pro Monat. Dort allerdings nur mit Dieselaggregat. So kann er mehrere Stunden fahren und die Geschwindigkeit von 50 Km/h erreichen. Der Zweck dieser Fahrten sind hauptsächlich, die Ausrüstung des Fahrzeugs in Ordnung zu halten, bzw. um Standschänden zu vermeiden.
Nun haben wir das Jahr 2012. Der Verkehrsbetrieb der Stadtwerke Solingen und das Obus-Museum Solingen hat unseren Nr. 11 zur Gedenkfeier des 60-jährigen Obus Jubiläums eingeladen. Man muss wissen, dass das Netz von Solingen mit dem Netz von Gent in gewisser Hinsicht verbunden ist. Vor der Herstellung der 20 Obusse in Gent haben Van Hool und ACEC einen ersten Prototyp getestet, der in fünf Monaten 27.000 Testkilometer in Solingen absolviert hat.
Bevor Obus Nr. 11 im Solinger Oberleitungsnetz verkehren konnte, wurde er einer
Konformitätsinstandsetzung , sowie vieler nach deutschem Recht übereinstimmenden Tests unterworfen.
Jedes Netz hat seine kleinen Eigenheiten und dort musste sich auch Obus Nr. 11 anpassen. Zum Beispiel das Schalten der Oberleitungsweichen wird durch Funkwellen bewerkstelligt. Die Empfangsantennen befinden sich in Gent auf der Oberleitung, unmittelbar vor der jeweiligen Weiche. Die Sendeantenne befindet sich am äußersten Ende des rechten Stromabnehmers. In Solingen dagegen befinden sich die Empfangsantennen in der Fahrbahn. Obus Nr 11 musste
so mit einer neuen, unter dem Fahrzeug befestigten Sendeantenne, ausgerüstet werden. Ebenso wurden umfangreiche Umbauten des Stromabnehmersystems
unternommen und Karosseriearbeiten ausgeführt. Es gibt wenige Anekdoten über den Obus Nr 11. Er war der Einzige, der mit einer Sonnenschutzfolie auf die
Seitenscheibe des Fahrers ausgestattet wurde. Die Zugänglichkeit der Eingangstüre wurde getestet. Der Handlauf wurde entfernt, aber angesichts der
Gegenreaktionen wurde er wieder angebracht. Ein Bild von Obus Nr. 11 erschien in der Zeitung „Het Laatste Nieuws“ zusammen mit einem Artikel über die Obusse der Stadt Gent. Schließlich, im Rahmen einer Ausstellung zum Gedenken an dem 40. Jahrestag der Einstellung des Lütticher Obussytems, wurde Obus Nr. 11 im Oktober und November 2011 im Lütticher Transportmuseum ausgestellt. Er stand neben einem Fahrzeug der neusten Van Hool Obusgeneration, der für die italienische Stadt Avelinno (60 Km östlich von Neapel) bestimmt war, so dass der erste Van Hool Obus neben dem letzten Modell des belgischen Herstellers ausgestellt war.
Der Obus von Gent existiert heute nicht mehr, aber er hat seine Aufgabe als
Schaufenster des belgischen Know-hows auf dem Gebiet der Obusse perfekt
ausgeführt.
Van Hool ist zu einem der bedeutendsten Hersteller im kleinen Kreis der Obushersteller avanciert. Die Obusse von Van Hool kann man in den meisten
westeuropäischen Netzen finden - sogar hier in Solingen!


Version française:

C’est à la mise en service des trolleybus sur la ligne “3” Gentbrugge DCMariakerke PTT (une
des plus fréquentées de la province de Flandre orientale) le 25 mars 1989 que ce véhicule débuta sa
carrière à Gand. La date officielle de la fin de l'exploitation en mode électrique est le
14 juin 2009. En juin 2009, ils ont été remplacés définitivement par des bus hybrides (Van Hool New AG300H). Le 7411 (numéro administratif du véhicule au sein de la société flamande De Lijn) est depuis 2009 la propriété d'un collectionneur privé. Il fait partie de la première (petite) série de 20 trolleybus construits entre 1987 et 1988 par les sociétés Van Hool et ACEC (association temporaire). Conçue pour mettre en valeur le savoir faire de l'industrie belge, la ligne de Gand devait servir de vitrine pour l'exportation. Tout au long des 20 années d'exploitation au moyen de ce mode de transport, des grands chantiers routiers ont provoqué plusieurs interruptions de l'utilisation des trolleybus. La plus longue interruption eut lieu d'avril 2004 à octobre 2005.
A ce moment, le retour des trolleybus dans les rues de Gand n'était pas certain et c'est alors que l'actuel propriétaire du “11” a imaginé de préserver un véhicule. Ils ont finalement repris du service et le projet de préservation fut mis temporairement de côté.

En janvier 2008, le Conseil d'Administration de la société exploitant le réseau gantois (De Lijn) annonça sa décision de
remplacer les trolleys par des bus hybrides. Il était temps de relancer le projet de préservation. En avril 2009, un accord entre la société De Lijn et le collectionneur fut finalisé lui permettant d’obtenir le trolleybus 7411 qui fut choisi pour son bon état général et aussi parce qu’il allait participer à la cérémonie d'adieux du 14 juin 2009. A cette occasion, le trolleybus 11 a parcouru la ligne "3" en compagnie du trolleybus 08 dont la sauvegarde avait entre temps été décidée par une association flamande (META) active dans la préservation de bus et de trams. Grâce à ces deux démarches, deux trolleys gantois sont préservés en ordre de marche dans les deux livrées différentes qu’ils ont portées durant ces 20 années de service. Comme les installations électriques aériennes de Gand sont restées en place sur la plus grande partie de la ligne 3, il est toujours possible d'organiser ponctuellement des circulations pour les amateurs de ce type de transport. Les trolleybus 08 et 11 roulèrent conjointement en 600V en 2011.

En juin 2012, le trolleybus 11 est invité par la SWS (Stadtwerke Solingen GmbH Verkehrsbetrieb) pour la célébration des 60 ans du réseau
électrique. C’est d’ailleurs à Solingen que fut testé en 1985 le premier prototype Van Hool où il a parcouru 27.000 km. Avant de pouvoir circuler sur ce réseau allemand, le trolleybus 11 a subi une mise en conformité avec la législation allemande. De plus, chaque réseau possédant ses petites particularités il fut nécessaire d’ adapter le trolleybus 11. Un exemple, à Gand la commande des aiguillages de la ligne aérienne se fait par ondes radio dont les
antennes réceptrices sont situées sur la ligne aérienne pour capter les signaux émis par l' émetteur placé à l'extrémité de la perche de droite.
A Solingen, les antennes se situant dans la chaussée, un nouvel émetteur a été fixé sous le véhicule. Il y a peu d'acnecdotes au sujet du trolleybus 11. Ce fut le seul a être équipé d'un film pare-soleil sur la vitre latérale du poste de conduite ensuite, un test d'accessibilité a été effectué au niveau de la porte d'entrée, on enleva la barre de main courante mais au vu des réactions négatives, cette barre fut ré-installée. Le “11” apparut dans un article présentant
en son temps les trolleys gantois. En octobre-novembre 2011, le trolleybus 11 fut exposé au musée du tram de Liège lors d'une exposition commémorant les 40 ans de la suppression des trolleybus et leur remplacement par des bus diesel. Si de nos jours il n’y a plus de trolleybus à Gand, la ligne 3 aura
parfaitement accompli une de ses missions, être une vitrine du savoir faire belge. Grâce à cela, Van Hool fait partie de ce club très restreint des fabricants de trolleybus. On retrouve des trolleybus Van Hool dans la plupart des réseaux d'Europe occidentale dont ici.... à Solingen.


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